Angkorwat-Reiseleitung in Östlicher Mebon Tempel
Östlicher Mebon Tempel
Datierung: Mitte des 10. Jahrhunderts
Herrschaft: König Rajendravarman II.
Willkommen im Östlichen Mebon!
Der Östliche Mebon befand sich einst auf der künstlichen Insel inmitten des gigantischen östlichen Barays – dem riesigen Wasserreservoir namens Yasodharatataka.
Auf der oberen Plattform dieses Tempels begegnen wir der sogenannten Quinkunx-Anordnung: Ein zentrales Heiligtum, das harmonisch von vier Nebentürmen umgeben ist. Diese architektonische Darstellung der fünf Gipfel des heiligen Berges Meru ist eine ganz, meisterhafte Entdeckung
der Khmer-Architektur. Ein besonderer Blickfang sind die acht monumentalen Elefanten, die aus jeweils einem einzigen Steinblock (Monolithen) gehauen wurden. Sie bewachen die Ecken der zwei unteren Plattformen und versinnbildlichen in der Mythologie die kosmische Stabilisierung des Universums.
Die außergewöhnlichen Besonderheit des Östlichen Mebon liegt jedoch nicht nur in seiner majestätischen Schönheit, sondern auch in der unglaublichen Qualität der Ziegelsteine. Eine solch exquisite Qualität und Haltbarkeit der Ziegel findet man im heutigen Kambodscha leider nicht mehr.
Ein kleiner Geheimtipp: Aus welchem faszinierenden Grund das so ist ? Fragen Sie dazu einfach Ihren Reiseleiter!